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  • Bertha Gloor

Erkältung ist nicht gleich Erkältung


Die traditionelle chinesische Medizin unterscheidet zwischen zwei Arten der Erkältung, die jeweils eine andere Heildiät erfordern : die Wind - Kälte Beschwerden und die Wind - Hitze - Beschwerden.

Symptome der Wind - Kälte :

Der Patient fröstelt, zeigt eine Abneigung gegen Kälte und hat kalte Hände und Füsse. Er fühlt ein Kratzen im Hals und neigt zu Gliederschmerzen. Er hat kein bedürfnis zu trinken. Sein Urin ist hell, der Stuhl flüssig und schlecht verdaut, und der Patient zeigt einen weisen, feuchten Zungenbelag.

Später treten akuter Husten und/ oder Schnupfen mit reichlich klaren Schleim auf.

Symptome für Wind - Hitze :

Der Patient fühl sich überhitzt und durstig, hat warme Gliedmassen und Fieber. Er neigt zu Verstopfung und Unterbauchbeschwerden. Sein Urin ist dunkel, und der Patient zeigt einen trockenen, gelblichen Zugenbelag.

Halsschmerzen treten in Verbindung mit intensiver Rötung auf. Der Patient hat Husten und/oder Schnupfen mit gelbem Schleim.

Bei akuten Wind - kälte - Symptome lässt sich die wärmende Wirkung des Ingwers noch steigern, indem man einen Sud aus frischem Ingwer und braunen Zucker kocht.

Viele Erkältungen gehen mit Verschleimung einher. Hier kann der Rettich helfen, dessen schleimlösende Wirkung auch im Westwn bekannt ist. Zugleich wirkt der Rettich - Essig Sud entgiftend und keimtötend.


RETTICH MIT ESSIG

Man reibt den Rettich - einen weissen oder im Winter auch einen schwarzen, macht ihn mit Reisessig an und lässt das Ganze etwa 2 Stunden ziehen. Davon isst man zweimal täglich eine Reisschale voll.





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