Anwendungsmöglichkeiten

Die Wirkungsweise und die Anwendungen der TCM sind im Allgemeinen zu wenig bekannt. Deshalb hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine Indikationsliste veröffentlicht für welche die chinesische Medizin wirkungsvoll ist.

 

Schwerpunkt im meiner Praxis sind:

- Orthopädische Krankheiten

- Neurologische Krankheiten

- Innere Krankheiten

- Magen- und Darmerkrankungen

- Gynäkologie

- Allergien

- Sonstige Krankheiten/ Beschwerden

Definition der Gesundheit in der TCM

Die westliche Medizin versteht unter Gesundheit, dass alle Befunde in Ordnung sind. Die WHO geht einen Schritt weiter. Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von körperlichen Gebrechen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin versucht nicht, einen krankmachenden Faktor zu isolieren und zu bekämpfen, sondern will ein Muster der Disharmonie erfassen und so behandeln, dass der Körper dabei unterstützt wird seine Harmonie wieder zu finden.

Dazu werden die Meridiane des Körpers behandelt, die Ernährung wird angepasst, Kräuter gegeben und auf einen ausgeglichenen Lebensstil hingearbeitet.

Meridiane - Strome der Lebensenergie

Die Meridiane wurden schon vor Jahrtausenden genau beschrieben: 12 Haupt-und mehrere Neben-meridiane, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig  beeinflussen, bilden ein umfangreiches System energetischer Versorgung des ganzen Menschen. Sie verlaufen, bis auf die so Genannten Steuermeridiane auf beiden Körperseiten und sind jeweils nach dem Organ benannt, dessen spezieller Unterstützung sie dienen. Die Bedeutung der Meridiane geht jedoch weit über die reine Organversorgung hinaus, da praktisch alle Vorgänge im Menschen durch sie beeinflusst werden. Besondere Belastungen seelischer oder körperlicher Art können die Zirkulation im Meridiansystem stören und damit zu Energieblockaden führen. Mögliche Folgen sind Stress, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder auch Organfunktionsstörungen. Krankheiten stellen demnach ein energetisches Ungleichgewicht dar.

Das Tao und das Qi sind der Urgrund allen Seins

Das Qi ist die höchste Form, Bewegung und Ausdruck des Tao. Das Tao erzeugt Qi. Qi erzeugt Yin-Yang. Aus Yin-Yang entstehen drei Schätze: Erde, Körper, Himmel. Durch diese drei entstehen vier kosmische Richtungen. Durch diese entstehen 5 Elemente, wodurch wiederum die zehntausend Dinge entstehen. Die zehntausend Dinge beinhalten Tao, das hinter allen Erscheinungen steht. Tao heisst der Weg (so wie die Ewigkeit).

Yin und Yang

Yin und Yang sind also die zwei grossen Gegenpole im Körper. Ihnen kann alles im Körper zugeteilt werden, je nachdem, ob etwas mehr materiell oder mehr energetisch ist. Dabei wird die Basis allen Yins und Yans in der Niere gespeichert. Zum Yin gehören: das Yin als Speicherform in der Niere, und als Materie aller Organe und Gewebe im Körper,  die Yin - Organe und als mobile bewegliche Form das Blut und die Körperflüssigkeiten. Yin ist kühl im Vergleich zum wärmenden Yang.

Zum Yang gehören: das Yang als Speicherform in der Niere und als Funktion aller Organe und Gewebe im Körper, die Yang - Organe und als mobile bewegliche Form das Qi der Shen und jegliche Form der Wärme und Hitze im Körper .Yang ist warm, sehr heiss im Vergleich zum kühlenden Yin.

Der Körper wird immer versuchen, Yin und Yang im Gleichgewicht zu halten. Der Körper wird immer versuchen, alles im Körper gleichmässig fliessen zu lassen. Das ist die Definition von Gesundheit. Jede Abweichung davon wird man als Yin oder Yang bezeichnen können.

Auf diese Grundunterscheidung von Yin und Yang gehen wir bei den acht Prinzipien ein. Dabei kann man jede Veränderung im Körper, die nicht der perfekten Harmonie von Yin und Yang entspricht., über alles, was wir bisher gehört haben, beschreiben: über Yin und Yang, über die Zang - Fu - Organe, über die verschiedenen Qi, Blut und Flüssigkeiten, über Blockaden.

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