Die vier Diagnostischen Methoden der TCM in der Tuina Therapie

Beobachte das Aussen, um das Innere zu untersuchen

- Untersuchen mit den Augen

- Hören und riechen

- Befragen

- Betasten

 

Sind bekannt als die vier Diagnostischen Methoden der TCM.

Sie werden allgemein in der TCM benutzt, um die Fallgeschichte, die klinischen Symptome und die Zeichen für eine endgültige Diagnose herauszufinden. Jede der vier Diagnostischen Methoden spielt eine spezifische Rolle. Aber erst in der Verbindung aller kann die Situation der Krankheit umfassend und systemisch verstanden und eine korrekte Diagnose erstellt werden.

 

Zungen-Diagnose

Bei der Zungendiagnose geben Form, Farbe und Beschaffenheit der Zunge, sowie Art und Farbe des Zungenbelages Auskunft über das Leiden des Betroffenen.

Puls-Diagnose

Bei der Puls Diagnose wird auf beiden Seiten an jeweils 3 Positionen der Puls gefühlt und die Qualität unterschieden. Traditionellerweise wird von 28 Pulsqualitäten unterschieden.

Moxa

Wärmepunktur - Eine klassische Heilmethode

Die Moxibustion, eine aus den kälteren, im Norden gelegenen Bergregionen Chinas stammende Therapie, dient der Behandlung von energetischen Leeren und Kältezuständen.

Akupunkturpunkte werden mit glimmendem Beifusskraut (artemisia vulganis) erwärmt. Das Beifusskraut brennt langsam und gleichmässig und erzeugt dabei eine milde und zugleich tief eindringende Wärme.

Schröpfen

Schröpftherapie in der Chinesischen Medizin

Die Schröpfbehandlung ist Jahrtausende alt.

Älter als der Aderlass und die Blutegelbehandlung. 

Durch das Setzen von unter Vakuum stehenden Schröpfgläsern auf die Haut wird eine Saugwirkung auf das darunterliegende Gewebe ausgeübt. Schröpfen reguliert den Fluss von Chi und Blut.

Es unterstützt die Ausleitung und Beseitigung äusserer, pathogener Faktoren wie Wind, Kälte, Feuchtigkeit und Hitze.

 

Nach der Behandlung können sich Hämatome bilden, die bis zu drei Tagen bestehen können.

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